UNGEKÜRZTE PRESSEMITTEILUNG DER GfW.
Gemeinsam für Wilhelmshaven (GfW) gegen Autoumschlag und für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Wilhelmshaven“ (GfW) nimmt die aktuelle Diskussion um die zukünftige Nutzung des ehemaligen Südzentralen-Geländes an der Kaiser-Wilhelm-Brücke zur Kenntnis. Dabei begrüßt die GfW ausdrücklich, dass sich die anderen Ratsfraktionen und Gruppen gegen eine gewerbliche Nutzung für den Autoumschlag aussprechen und eine umfassende gesellschaftliche und politische Beteiligung am weiteren Planungsprozess wünschen.
Nach Abriss der ehemaligen Südzentrale ist das Areal zu einem zentralen Gelände für die städtebauliche Entwicklung der östlichen Südstadt geworden. Die neue Eigentümerin, Nordfrost GmbH & Co. KG, hatte bereits am 30. September im Ausschuss Planen und Bauen erste Überlegungen zur künftigen Nutzung vorgestellt. Leider wurden diese bislang nur im nicht-öffentlichen Rahmen diskutiert, sodass wichtige Details der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Marcus Jurk als 2. Vorsitzender der GfW hält es für essenziell, dass die Bürger*innen frühzeitig und transparent über mögliche Varianten zur Nutzung bzw. Entwicklung des Areals der Südzentrale informiert werden.
Ursprünglich sollte auf dem Areal ein Vier-Sterne-Hotel entwickelt werden, doch da das Projekt nicht umgesetzt wurde, steht nun ein Neustart des Planungsprozesses an. Aus Sicht der GfW ist es zwingend erforderlich, diesen Prozess offen und unter Beteiligung der Stadtgesellschaft und Politik umzusetzen.
Evelyn Klibert (GfW) teilt die Sorge um eine nachhaltige und attraktive Entwicklung des Geländes, insbesondere angesichts der besonderen Lage direkt an der denkmalgeschützten Kaiser-Wilhelm-Brücke. „Die Zukunft des Südzentralen-Areals darf nicht hinter verschlossenen Türen entschieden werden. Wilhelmshaven braucht zukunftsweisende Ideen, die den Bedürfnissen aller Menschen gerecht werden“, so Martin Burkhart, Ratsherr und GfW-Vorsitzender.
Eine Planung der Fläche als Standort für eine mögliche neue Stadthalle schließen wir jedoch kategorisch aus. Wir rufen alle Beteiligten dazu auf, sich aktiv in die Entwicklung des Geländes einzubringen um eine attraktive Vision, in Zusammenarbeit mit der Eigentümerin, für die Zukunft zu gestalten.
Wir als GfW appellieren an Nordfrost, Verwaltung und Politik, den weiteren Planungsprozess für das Südzentralen-Areal maximal transparent zu gestalten und alle Interessierten regelmäßig und offen zu informieren. Nur so kann ein Projekt entstehen, das Wilhelmshaven langfristig bereichert und von den Menschen vor Ort mitgetragen wird.
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